Ähnlich wie bei meiner täglichen Arbeit mit Menschen, betone ich auch bei Hunden die individuellen Merkmale und habe es mir zur Aufgabe gemacht, durch meine Bildsprache leidenschaftlich die Beziehung zwischen Hund und Halter(-in) einzufangen und die Persönlichkeiten der Fotomodelle hervorzuheben.
Ich bin der Meinung, dass Einfachheit die ultimative Raffinesse ist. Details, Kreativität und zeitlose Ästhetik sind mir in der hierbei überaus wichtig.
Der Prozess der Studiofotografie beginnt damit, eine Beleuchtung zu kreieren, die einfach, präzise und gut ausgeführt ist. Obwohl meine Technik auf die individuellen Besonderheiten jedes Tieres zugeschnitten ist, um Farben und Texturen des Fells hervorzuheben, bleibt das Bild in einer zeitlosen Ästhetik verankert. Die Hintergründe meiner Porträts sind klassisch–neutral und unterstreichen die Charakterzüge, anstatt von ihnen abzulenken.
Neben den technischen Aspekten jeder Fotosession sind schnelle Reflexe und Intuition entscheidend. Oft gewährt ein Tier nur einen kurzen Einblick in seine Persönlichkeit. Der entscheidende Unterschied zwischen einem oberflächlichen und einem einfühlsamen Bild liegt darin, den Moment festzuhalten, in dem Ausdruck, Haltung und Wesen harmonieren. Letztendlich muss ich jedoch akzeptieren, dass ich keine vollständige Kontrolle habe. Wir lieben und respektieren unsere Hunde, aber wir können ihr Verhalten nicht uneingeschränkt steuern. Es liegt an ihnen, welche Geschichte erzählt wird, und es liegt an uns, dies zu akzeptieren.